Orgelrenovierung

Renovierung und Neuintonation der großen Hey-Orgel

Fast 30 Jahre ist unsere große Orgel der Firma Hey aus Urspringen in der Rhön alt. Eigentlich kein Alter für eine Orgel - und dennoch fällt im Laufe der Zeit einiger Renovierungsbedarf an, denn Materialien altern und auch innen gelegene Teile verschmutzen nach und nach.

Hinzu kommt, dass die Klanggebung (die sogenannte „Intonation“) unserer Orgel nicht gerade zufriedenstellend ist. Die „Sprechakustik“ unseres Kirchenraumes trägt nicht viel zur Veredelung des Klanges bei, der doch im Idealfall lebendig und anrührend sein sollte.

Schon vor einigen Jahren holte man sich Rat von Orgelsachverständigen und Orgelbauern ein und war sich mit vielen Organisten, die auch zu Gast bei uns spielten, einig, dass sich aus der großen Hey-Orgel doch mehr herausholen ließe. Die Überlegungen gingen vom Einbau eines Schwellers, der den Klang leiser und lauter machen könnte, über verschiedenen Register-Umschichtungen bis hin zu der Idee, hinter dem Altar ein weiteres Werk zu bauen, das die Raumwirkung verstärken sollte. Das alles wären sehr kostspielige Umbauten gewesen, deren Resultat nicht mit Sicherheit abzusehen gewesen wäre. Die jetzige Planung nimmt viel mehr den Kern des Ganzen ins Visier: die Orgel soll in ihrer, an sich schlüssigen, Konzeption unverändert bleiben. Dafür soll der Klang der Register so verbessert werden, dass die einzelnen Klangfarben schöner und facettenreicher werden und sich dazu besser miteinander mischen lassen. Das ist eine sehr aufwendige Arbeit, denn ein darauf spezialisierter Orgelbauer nimmt dafür jede einzelne Pfeife (wir haben 1938 davon) und bearbeitet sie nach allen Maßstäben der Kunst, denn es gibt über 50 Parameter an einer Pfeife, die er verändern kann.

Um diese Maßnahmen auf den Weg zu bringen, wurden Anfang des Jahres vier Orgelbauer angeschrieben, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben. Aus drei Angeboten, die die Kirchengemeinde erhalten hat, entschied sich der Kirchenvorstand, nach der Beratung durch den Orgelsachverständigen KMD Gerd Hennecke aus Sulzbach-Rosenberg, für das Angebot der Orgelbaufirma Benedikt Friedrich aus Oberasbach, die in Zusammenarbeit mit dem sehr erfahrenen Intonateur Stephan Heberlein aus Nordfriesland, die Arbeiten ausführen werden. Die Kosten belaufen sich auf knapp 70 000 €.

Wir erhoffen und wünschen uns, dass der neue Klang der Orgel viele Menschen im Gottesdienst und Konzert anrühren wird und durch ihre Musik spirituelle Erfahrungen möglich werden!

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