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Dreifaltigkeitskirche

Auf einem Felsen thront die Kirche über dem engen Tal, in dem sich die Kurstadt zum Marktplatz hinzieht. Schon im 14. Jahrhundert stand auf dem künstlichen Plateau ein Kirchlein, als am 18. Oktober 1365 eine selbständige Pfarrei gestiftet wurde. Mehrmals brannte die Kirche ab. Die Barockkirche von 1715 mit ihrer kunstvollen Stuckdecke wurde baufällig. Von ihr blieben nur der Turm erhalten und zwei Kunstwerke im Innern: ein Stück von der Kanzel mit dem Evangelisten Lukas und die Figur des Mose, geschaffen vom Hofbildbauer Elias Räntz.

Im Jahr 1800 konnte die erneuerte Saalkirche mit ihrem großzügigen hellen Kirchenraum eingeweiht werden – als eine der letzten Markgrafenkirchen. Dass sie der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht ist, zeigt sich nicht nur an dem Dreieck im großen Strahlenkranz an der Decke, sondern auch an den Eingängen: drei gleich große Portale führen ins Innere der Kirche mit ihrem vornehmen neuklassizistischen Stil. Weil die Gemeinde kein Geld mehr hatte, konnte die Bemalung und Vergoldung erst 1837 erfolgen, finanziert durch spendenfreudige Gemeindeglieder.

Wer die Mühe auf sich nimmt, die Stufen zur Kirche hinaufzusteigen, genießt den Blick über die kleine Stadt im Tal und betritt ein herrschaftliches Gotteshaus. (Text: Markgrafenkirche e.V. - www.markgrafenkirchen.de)

Die Dreifaltigkeitskirche ist "Offene Kirche" und "Radwegkirche". Sie ist täglich für Besucher geöffnet. 5€ für unsere Kirche

Flyer mit Kirchenbeschreibung: 

Weitere Informationen zur Dreifaltigkeitskirche

 

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